Die 6 schlimmsten Fehler beim Bloggen

von Patrick Adams

Bloggen ist nicht so einfach, wie viele sich das vorstellen. Im Gegenteil – Bloggen erfordert ein kontinuierliches und konzentriertes Arbeiten und ein gutes Content Marketing, damit die Besucherzahlen tatsächlich in die Höhe schnellen. Dabei sollten ein paar wesentliche Fehler unbedingt vermieden werden.

Fehler 1: Kein hochwertiger Inhalt mit Mehrwert

Kurze Artikel über uninteressante Themen und ohne jeglichen Mehrwert für den Leser werden kaum jemanden interessieren. Wer auf hohe Besucherzahlen hofft, muss den Lesern auch etwas bieten. Ein interessantes Thema reicht dazu jedoch längst nicht aus. Damit der Inhalt wirklich hochwertig ist und für den Leser einen Mehrwert bietet, muss er detailliert sein und dem Leser eine Lösung anbieten. Dazu sollte die Artikel eine Mindestlänge von 1000 Wörtern haben.

Fehler 2: Schlechte Überschriften

Die Überschrift ist die beste Werbebotschaft für einen Artikel. Ist sie langweilig und uninteressant, wird der Leser den folgenden Text nicht lesen. Selbst wenn der Inhalt hochwertig ist und dem Leser einen echten Mehrwert bringt, wird der Artikel unbeachtet bleiben, wenn die Überschrift ihn nicht dazu verlockt den Text zu lesen.

Fehler 3: Eine Geschichte schreiben – aber nicht nur über Persönliches schreiben

Wird dem Leser eine echte Geschichte präsentiert, ist das immer gut. Artikel mit einem Ansatz von Persönlichkeit sprechen an und wirken menschlich. Das zieht Leser grundsätzlich an. Geht es in einem Blog jedoch ausschließlich um persönliche Dinge, wird sich dafür kaum jemand interessieren. Der Leser möchte auch einen persönlichen Nutzen aus dem Lesen eines Artikels ziehen. Kann er sich mit der Thematik identifizieren, ist das gut. Doch die rein persönlichen Erlebnisse eines Bloggers werden dem Leser schnell langweilig, denn welchen Nutzen sollte er daraus ziehen? Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse sollten daher immer mit der Hintergrundfrage „Was bringt das meinen Lesern?“ in einen Artikel eingebracht werden.

Fehler 4: Zu SEO-lastige Artikel

Selbstverständlich ist eine gute Suchmaschinenoptimierung aller Artikel ein Kernstück eines jeden guten Content Marketings. Wird ein Artikel erst gar nicht bei Google gefunden, wird es auch keine Leser geben. Trotzdem sind Blogartikel, die mit Keywords überhäuft sind und entsprechend langweilig und roboterartig geschrieben sind, für jeden Leser ein Graus. Jeder Blogartikel sollte daher einen guten Lesefluss haben und vor Kreativität sprühen. Er sollte die Sprache der Leser sprechen und immer nur einer Frage oder einem Problem gewidmet sein. Für den Leser ist sein persönlicher Nutzen aus dem Artikel das wichtigste.

Fehler 5: Falsche Formatierung

Die Textformatierung mag auf den ersten Blick uninteressant erscheinen – das ist sie aber ganz und gar nicht. Leser im Internet scannen und überfliegen Texte und suchen dabei nach wichtigen Informationen. Ein gut formatierter Text sollte daher in viele kurze Abschnitte unterteilt und durch Zwischenüberschriften gut gegliedert sein. Blocksatz und eine lange Textbreite verhindern den Lesefluss. Daher ist eine unregelmäßige und kurze Textbreite besser. Bullet Points und einzelne fett oder kursiv hervorgehobene Elemente wecken Aufmerksamkeit und heben auf den ersten Blick wichtige Inhalte hervor.

Fehler 6: Keine Promotion

Ohne Promotion wird ein Blog nicht wahrgenommen. Daher sollten E-Mail-Abonnenten über jede Artikelneuerscheinung informiert werden. Das E-Marketing ist auch eine Möglichkeit direkt mit den Lesern zu kommunizieren und den Blog bei den Lesern in ständiger Erinnerung zu halten. Es sollte daher oberstes Ziel sein, einen möglichst großen Abonnenten-Kreis aufzubauen. Das ist weitaus lohnender als Werbebanner, denn die sind nicht besonders lukrativ, lenken die Aufmerksamkeit der Leser von wesentlichen Inhalten ab und nerven die Besucher zumeist.

Zum Promoten gehören auch das Posten auf Social Media und das Kontaktieren von Influencern über Neuerscheinungen. Bloggen ist ein soziales Medium. Sinn und Zweck ist es über den Blog mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Daher sollten Influencer niemals vergessen werden. Sie sind die Einflussnehmer mit entsprechendem Publikum. Jeder Blogger kann also nur davon profitieren, wenn Influencer in die Promotion integriert werden. Auch Link-Anfragen per Mail wecken das Interesse potentieller Besucher. Gute Blogger verwenden für die Promotion mindestens genauso viel Zeit wie für das Schreiben neuer Artikel.

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