Blogartikel richtig promoten

von Patrick Adams

Ziel eines jeden Bloggers ist es möglichst viele E-Mail-Abonnenten und Shares zu gewinnen und ein möglichst hohes Suchmaschinen-Ranking zu erreichen. Das alles ist durchaus kein unerreichbares Ziel, doch guter Content reicht dazu nicht aus. Ohne Promotion geht beim Bloggen gar nichts, denn selbst der beste Content wird keinen durchschlagenden Erfolg bringen, wenn das Content Marketing nicht optimal ist und die Blogartikel nicht richtig promotet werden.

Content über verschiedene Kanäle promoten

Ein guter Inhalt ist selbstverständlich die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Langweiliger Content, der ohne Mehrwert für den Leser ist, wird niemanden interessieren. Also werden solche Blogartikel auch nicht gelesen. Doch bevor es soweit ist, muss der Content erst einmal gefunden werden. SEO spielt also eine große Rolle, damit potentielle Leser auf einen Artikel aufmerksam werden und diesen bei Google und Co überhaupt finden. E-Mails bieten eine weitere Möglichkeit, um auf einen Blogartikel aufmerksam zu machen. Sie stellen eine direkte Verbindung zu Stammlesern her, sodass diese aktiv auf jede Neuerscheinung aufmerksam gemacht werden. Darüber hinaus sind sie auch für Stammleser ein gutes Medium, um mit dem Blogger direkt in Kontakt zu treten, um Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. Ein weiterer Kanal, der zur Promotion genutzt werden sollte, ist Social Media. Social Media hilft dabei neue Leser und neue Abonnenten zu finden und ist gleichzeitig ein Kontaktkanal zwischen Blogger und Leser.

Zur Promotion sollten alle drei Kanäle genutzt werden. Dabei sollten für unterschiedliche Formate auch unterschiedliche Promotion-Kanäle genutzt werden. Ein guter Blog bietet seinen Lesern Abwechslung. Dazu gehört auch das Angebot verschiedener Formate wie Videos, Bilder, Grafiken, Interviews oder PDF´s.

Aufmerksamkeit erzeugen

Damit E-Mails oder Posts auf sozialen Netzwerken potentielle Leser überhaupt dazu anregen einen Artikel zu lesen und der Suchmaschinen-Eintrag zum anklicken anregt, muss die Aufmerksamkeit der Leser entsprechend geweckt werden. Dazu sind Überschriften, die den Leser neugierig machen oder Vorschaubilder, die Aufmerksamkeit erwecken, notwendig. Schon im E-Mail-Betreff sollte daher die Neugier der Abonnenten mit einer aussagekräftigen und neugierig machenden Überschrift geweckt werden. Ebenso verhält es sich bei der Google-Suche. Hier eignen sich insbesondere Überschriften, die Longtail Keywords enthalten. Bei Facebook, YouTube und Co erregen Vorschaubilder die größere Aufmerksamkeit. Bei Überschriften, die für SEO und Social Media gleichermaßen gut geeignet sein sollen, sollten der SEO-Teil und der Social Media-Teil durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt werden.

Kontakte knüpfen und eine Beziehung zu den Lesern und anderen Bloggern aufbauen

Gute Blogs haben eine starke Community. Doch wie können Besucher nachhaltig gebunden werden? Gut ist es, wenn sich Diskussionen rund um das Blogthema bilden. So lassen sich Leser einfacher dazu bewegen E-Mail-Abonnenten zu werden und Social-Media-Profilen zu folgen. Auf Kommentare und E-Mails sollte grundsätzlich geantwortet werden. So haben die Leser das Gefühl ernstgenommen und angenommen zu werden. Blogger, die zudem in Facebook-Gruppen eintreten, in denen andere Blogger mit ähnlichen Themen und insbesondere Influencer vertreten sind, entsteht eine enge Gemeinschaft von Bloggern, die sich austauschen und gegenseitig unterstützen. Auch Gastbeiträge auf bekannten Blogs erhöhen den eigenen Bekanntheitsgrad

Konkurrenz belebt das Geschäft

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ ist eine Erkenntnis, die schon lange bevor es die ersten Blogs gab von klugen Geschäftsleuten befolgt wurde. Blogger mit ähnlicher Thematik sollten daher nicht als Gegner, sondern als Kollegen angesehen werden und eine Zusammenarbeit aktiv angeregt werden. Interviews mit bekannten Bloggern aus derselben Nische, Roud Up Posts mit Blogger-Kollegen oder Zitate anderer Blogger im eigenen Artikel (natürlich nur nach Erlaubnis) sind gute Wege für eine Zusammenarbeit. So können sich Blogger-Kollegen gegenseitig promoten.

Selbstanalyse

Google Analytics ist ein Tool, das eine gezielte Analyse der eigenen Arbeit ermöglicht. Damit ein Blog wirklich erfolgreich wird, reicht es eben nicht aus, nur auf die Besucherzahlen zu schauen. Vielmehr ist es wichtig herauszufinden, welche Artikel die meisten Besucher anlocken und welche Themen die beliebtesten sind. Auch aus welchen Besucherquellen die meisten Leser kommen und welche Suchbegriffe am meisten gesucht wurden, sind Fragen, die dabei helfen den Blog thematisch richtig auszurichten und die Besucherzahl zu steigern.

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